Wir wolln Söma.

Das große Weihnachtsfresssaufen ist vorbei und nach 14 Tagen Dauergesellschaft habe ich den letzten Besuch heute vor die Tür gesetzt. Die Bettfunktion vom Sofa ist erfolgreich vernichtet, genauso wie die letzten Brötchenkrümel vom Frühstück. Da liegt sie nun.

»Augen zu. Geschirrspülmaschine an.«

Und dann ist sie wieder da: Diese Situation wenn du auf der Couch liegst und versehentlich die Spülmaschine eingeschaltet hast und sich der Spülgang anhört wie der Wellengang am Meer. Dann wünscht du dir nichts sehentlicher als Sonne, Strand und ein paar warme Lichtblicke. Aber wir sind hier und müssen der Realität ins Auge blicken. Am liebsten natürlich mit Sonnenbrille. Bei 12 ºC Außentemperatur sollte dies kein Problem sein, aber eigentlich haben wir ja Winter. Eigentlich …

Innsbruck. Winterwonderland. haha.

Innsbruck Saison 2013/2014. Winterwonderland haha.

Geilo.

Schneedürre sollte unseren Besuch nicht abschrecken. Zum Glück haben wir ja noch ein paar mehr Skigebiete mit den unterschiedlichsten Schneebeschaffenheiten. Vergangenen Montag haben wir Kühtai unsicher gemacht, Mittwoch war die Axamer Lizum dran und am Freitag der Stubaier Gletscher. Eine weitere Woche Urlaub steht mir noch bevor, in der weitere Ausflüge geplant sind. Am besten hat mir allerdings in den vergangenen Tagen der Reisebericht von einer Gruppe Schneetouristen gefallen, die ich am Freitag in einem Club kennengelernt habe:

Sonderangebot vom Reisebüro für Kurzentschlossene: 400 € für fünf Tage Powdererlebnis (?!) in Innsbruck. Unterbringung im günstigsten Gasthaus der Stadt, dreckig und laut, dafür 2 Minuten Gehzeit zum Bus mit direkter Verbindung zur Talstation. Empfehlung der Reisegesellschaft bei den aktuellen Nichtschneebedingungen: Fünf-Tages-Skipass für die Nordkette. Liebe Reisegesellschaft in Stuttgart, ihr nehmt die Jugend ja ordentlich aufs Korn. Für 400 € hätte man in fünf Tagen locker ein bisschen Schnee sehen können. Traurig, diese Geldgier, aber wahr.

Meine Schneeimpressionen:

Kühtai 1

Kühtai Talstation.

Kühtai 2.

Bestes Wetter.

Kühtai 3.

Axamer Lizum Talstation.

Axamer Lizum Talstation. Düster wars.

Axamer Lizum 2.

Stubaier Gletscher.

Stubaier Gletscher.

Stubaier Gletscher.

Stubaier Gletscher.

Schönvester.

Auf diesem Weg möchte ich mich bei Carsten, Jodschi, Felix, Katrin, Lydia, Marco, Micha, Micke, Robert, Sebastian, Silvia, Stete, Sven und Tino für ein wunderbares Zusammensein zum Jahreswechsel bedanken. Es war ein Fest. Okay, die Nachtwanderung bei Minusgraden und 40 Grad Steigungswinkel zur Hungerburg waren zwar bei dem erreichten Alkoholpegel gewöhnungsbedürfig, aber der Ausblick und Sekt haben es wieder gut gemacht. Das Wegebier war schal, aber die Fettbemmen haben den Abend gerettet.

Raucherglühwein.

Es gab Raucherglühwein auf dem Balkon.

Vorbereitungsphase.

Die Vorbereitungsphase.

Grill.

Schönvesteressen: Original Thüringer XXL-Rostbratwürste mit 4erlei Born-Senf und Brötchen.

Innside.

Maskerade

Die Nachtwanderung.

Die Nachtwanderung zur Hungerburg.

Maskerade.

Maskerade. Masken damit keiner sein Gesicht verliert.

Der Ausblick.

Der Ausblick mit Wegeglühwein.

Wortlos.

Das Feuerwerk.

Das Feuerwerk ist zum Jahreswechsel etwas kurz ausgefallen.

Fettbemme.

Fettbemme mit Röstzwiebeln und sauren Gurken haben mir auf dem Rückweg in die Stadt das Leben gerettet.

Rückweg.

Auf dem Rückweg mit der Hungerburgbahn hat sich Innsbruck noch einmal von seiner schönsten Seite gezeigt.

Weinnachten.

Nein, ich habe die deutsche Rechtschreibung nicht vergessen, aber genau DAS hat mich zur Weihnachtszeit begleitet: Wein. Danke meine lieben Eltern für das schöne Fest und die feuchtfröhlichen Erinnerungen. Fondue gabs und eine nette Bescherung. Dafür habe ich meine kompletten Essgewohnheiten über Bord geworfen. Nach dem Urlaub geht es aber weiter ohne alkoholische Gesichtsentgleisungen, dafür mit mehr Sport und gesunder Ernährung.

Meine Weinnachtsimpressionen:

Erfurter Glühweinmarkt.

Mit dabei: Erfurter Glühweinmarkt mit Massentourismus.

Erfurter Dom.

Der Erfurter Dom.

Fondue.

Fondue. Natürlich Low Carb bis auf die Getränke.

Fondue.

4 Kg Fleisch sollten reichen.

An alle die mich in den vergangenen zwei Wochen getroffen haben: ich hoffe wir hatten auch ein paar nüchterne Momente. Wenn nicht, hoffe ich das wir wenigstens Spaß hatten.

In diesem Sinne:

Endbild

Auf Wiedersehen 2013!

»Wünsche ich Euch für das neue Jahr: 4 schöne Jahreszeiten, 12 unvergessliche Monate, 52 abwechslungsreiche Wochen, und alles in allem 365,25 gesunde und glückliche Tage. «

– Nikki.