Regen

Sonne, Regen, heiß, kalt … so langsam glaube ich Petrus ist eine Frau in den Wechseljahren! Heute ist der wohl erste verregnete Tag seit fast drei Wochen, der Louie und mich regelrecht auf die Couch zwingt. Zum Glück! Denn nun ist endlich einmal Zeit, die letzten Ausflüge und Erlebnisse Revue passieren zu lassen. Wer auch immer einmal zu mir sagte, dass man mit Kindern nicht mehr viel unternehmen kann und ziemlich eingeschränkt ist, dem kann ich nur eins sagen:

»Deine Kinder machen nur so viel, wie du mit ihnen unternimmst!«

Nicht umsonst heißt es doch „Dein Alltag ist ihre Kindheit“ und ja, ich denke so ist es! Also packt eure Sachen und ab nach draußen! Eure Kinder werden es euch später danken! Wir haben beispielsweise eine Sofortbildkamera gekauft und halten alle Ausflüge und Besuche in genau einem Foto fest, welches anschließend seinen Weg in unser Familien-Fotoalbum findet. Eine wirklich tolle Sammlung an Erinnerungen und Schnappschüssen (und unvorhergesehener Gesichtsakrobatik).

Innsbruck, 7. Mai 2018

Regenbogen

Unser letzter Ausflug führte uns nach Meran an den Sissi-Weg vorbei an unzähligen wunderschönen und kunterbunten Gebäuden im Jugendstil bis zu den Gärten von Schloss Trauttmannsdorff mit einem Meer aus Blüten in allen Farbvariationen und einem atemberaubenden Bergblick. Ganz wunderbar und auf jeden Fall einen Besuch wert, vor allem mit Kinderwagen! Wie immer habe ich ein paar Impressionen für euch festgehalten:

 

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Sonnenschein

Nicht einmal ganz viereinhalb Monat alt, aber Louie hat schon ziemlich viel erlebt! Wandern, Radfahren, Städtetrips, Afterwork-Drinks beim Sundowner in Innsbruck (natürlich mit einem ordentlichen Gehörschutz!) und nicht zu vergessen die täglichen Spaziergänge! Und nein, wir sind nicht egoistisch, weil wir ihn überall mit hinnehmen, wo man vermutlich keine Kinder erwartet. Louie schläft jeden Abend brav von 21.30 Uhr bis 8 Uhr in der Früh und wenn er doch mal nachts aufwacht, dann höchstens für einen Mitternachts-Imbiss. Wer so wunderbar angenehme Schlafgewohnheiten an den Tag legt und auch untertags brav seine Energiereserven mit regelmäßigen Nikkerchen auflädt, den kann man auch getrost überall mit hinnehmen. Unser nächster Ausflug führt uns zum Crankworx Innsbruck 2018. Natürlich ist Louie mit dabei, aber nur mit Gehörschutz!

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Innsbruck, 26. Mai 2018

Wetterumschwung

Was tun gegen Wetterfühligkeit? Ich empfehle da eine gute Tasse Kaffee und eine sommerliche Joghurtschnitte mit frischen Heidelbeeren. Natürlich selbstgemacht und Low-Carb!

Zutaten:

für den Boden:

  • 150 g Mandelmehl
  • 3 Eier (L)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Weinstein-Backpulver
  • Vanille gemahlen
  • wahlweise Süße (Stevia, Birkenzucker oder Proteinpulver Vanille -> ich habe 5 EL Eiweißpulver genommen)
  • Kokosöl zum Fetten der Backform (wahlweise auch Sonnenblumen-Öl)

für das Topping:

  • 350 g Bio-Heidelbeeren
  • 1 Kg Heumilch-Joghurt 3,5 % (es kann aber auch jede vegane Variante genommen werden z.B. Mandel-Joghurt von Alnatura)
  • 12 Blatt Bio-Gelatine
  • flüssiges Vanille-Aroma
  • 6 EL Birkenzucker
  • Tortenguss 2 Päckchen
  • 500 ml Bio-Granatapfelsaft

Zubereitung:

Den Backofen auf 170°C vorheizen und in der Zwischenzeit alle Zutaten für den Teig verrühren, bis eine zähflüssige Masse entsteht. Die Springform für den Kuchen fetten und die Masse für den Kuchenboden gleichmäßig mit einem Löffel verteilen. Im Anschluss für 20 Minuten in den Backofen geben und abkühlen lassen.

Für das Topping wird der Joghurt in eine Schüssel gegeben, die Hälfte der Heidelbeeren untergerührt und die flüssige Gelatine (12 Blätter in etwas Wasser aufweichen und danach in einem Topf erwärmen bei geringer Hitze) untergehoben. Wer möchte, kann noch etwas flüssiges Vanille-Aroma dazugeben. Danach wird die Masse auf den bereits erkalteten Kuchenboden in der Springform verteilt.

Die restlichen Heidelbeeren werden auf der Oberfläche vom Kuchen verteilt.

Den Tortenguss mit 500 ml Bio-Granatapfelsaft und 6 Esslöffel Birkenzucker in einem Topf erhitzen und etwas abkühlen lassen, bis die Masse etwas zähflüssiger wird und als Topping über die Heidelbeeren geben.

Im Anschluss muss der Kuchen für vier Stunden in den Kühlschrank und fertig ist die willkommene Abwechslung zu den momentanen Wetterkapriolen! Lasst es euch schmecken!

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Wer dennoch glaubt, dass bei mir alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, der kann sich gerne mal mit meinem hormonell bedingten Haarausfall nach der Schwangerschaft auseinandersetzen. Oder eben mit meinem Spiegelbild.

In diesem Sinne:

»Liebe Grüße, auch von Bilbo und Gandalf!«

Handschrift klein