HIT me baby.

Keine Angst, ich werde mich nicht bei DSDSS 2014 bewerben um der neue Stern am Popstarhimmel zu werden. Und ganz sicher werde ich mir jetzt auch nicht die Haare braun färben, nur um ein bisschen seriöser zu wirken (ich tarne mich lediglich hinter meiner blonden Identität, dann ist der Überraschungseffekt höher). Natürlich spiele ich dabei nicht auf ein ehemaliges Popsternchen an. Eh klar.

HIT me.

Für heute habe ich mir vorgenommen mit „HIT me baby one more time“ einen weiteren Meilenstein in meiner Noch-Nicht-Karriere als Bergauf-Radsportlerin zu setzen. Wie das? Mein Ziel: Die „Billboard Hot 100“ zu stürmen. Nein im Ernst, es geht lediglich darum mein Cardiotraining so effektiv wie möglich zu gestalten, d.h. ein alternatives kurzes Training mit möglichst großen Effekt für die Muskeln. Versuchen wir also der Zeit (das bisschen was nach Arbeit noch übrig bleibt) ein Schnippchen zu schlagen.

HIT.

Die Trainingsmethode um die es heute gehen soll, nennt man das High Intensity Training. Dabei setzt man stärkere Reize in kürzerer Zeit. Laut einer kanadischen Studie heißt es aktuell:

„Zehn einminütige Sprints auf einem Standard-Radtrainer mit etwa einer Minute Pause dazwischen, dreimal in der Woche, funktionieren beim Muskelaufbau genauso gut, wie viele Stunden konventionellen Radfahrens im weniger anstrengenden Bereich.“ (Professor Gibala)

Gesagt, getan. Ich schwinge mich also (heute doch sehr motiviert, nachdem ja gestern der Schlaf dominierte) auf mein Radl Richtung Rechenhof. Mein Po fühlt sich nach der Tour am Samstag immer noch ein bisschen wie ein Silikonimplantat an. Mit Pulsuhr am Arm und Pulsband geht es also los. Da die Intensität des HIT-Trainings weniger hoch sein muss als bisher angenommen, orientiere ich mich heute an einer maximalen Herzfrequenz von 95 % (Berechnung siehe Cardiotraining.)

Nach 10 Sprints den Berg hinauf und jeweils einer Minute Pause dazwischen, bin ich froh wieder zu Hause zu sein. Super anstrengend und nichts für Freunde aus dem Mickey Mouse Club.

Meine heutigen Impressionen (ich war leider so aus der Puste, dass es nicht mehr Bilder geworden sind):

Canyon

Rechenhof

Rechenhof 2

One more time.

Je nach dem wie die wöchentliche Wetterlage ist, werde ich versuchen so oft als möglich mein Cardiotraining nach draußen zu verlagern. Ich hoffe, dass dreimal wöchentlich machbar ist.

In diesem Sinne gilt ab Morgen

„Oops! … I Did It Again“

– Britni(kki).