Bei frühsommerlichen Temperaturen haben wir es uns die vergangenen drei Wochen richtig gut gehen lassen. Klar, dass bei wöchentlicher Grillage, Bikini-Wetter und alkoholfreiem Sekt kaum Zeit zum Schreiben geblieben ist. Das findet auch unser Besuch, den wir an den letzten Wochenenden begrüßen dürften. Schön, dass ihr alle da wart!

Bella Italia!

Die ersten Sonnenstrahlen haben wir (zufällig) Mitte April am Gardasee eingefangen (eigentlich wollten wir nach Meran fahren, aber manchmal vergisst man bei guten Gesprächen im Auto schon mal die Zeit und, nun ja, auch den Weg) und am liebsten hätte ich diese schön in Karton verpackt und zusammen mit ein bisschen Strand und Palmen mit nach Hause genommen, aber zum Glück gibt es Digitalkameras und haufenweise schöner Erinnerungen!

 

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La Ferrari

Nachdem wir nun in nicht zu erwartender Weise in der norditalienischen Gemeinde Garda gelandet waren, wurden wir auch gleich an jeder Straßenecke von einem Piaggio Ape begrüßt.

»Typisch Italien halt.«

In keinem anderen Land würde sich jemand mit so einem lächerlichen Gefährt auf die Straße trauen. In weiser Voraussicht haben wir unser Auto direkt am kleinen Fischerhafen geparkt mit ausreichend Abstand zu allen anderen parkenden Fahrzeugen. Zum Glück, denn nach unserem Spaziergang durch die venezianisch geprägte Stadt mit unzähligen Geschäften, Cafes, Bars, Restaurants und Eisdielen, stellten zwei Casanovas ihr Gefährt vor unseres. Rückwärts einparken in zehn Zügen, wenig elegant mit viel zu wenig Abstand und mindestens drei Meter von der Hauswand. Aber reden wir nicht über zu viel Klischee, als, ich nenne sie jetzt mal Giacomo und Giovanni mit Stehkragen, High-waisted-super-skinny-white-jeans, Lackschuhen und einem Handy am Ohr ausstiegen.

»Ob Haargel auch eine Straßenverunreinigung darstellt?«

Also machten wir uns wieder auf den Weg von Garda über Malcesine nach Riva del Garda. Wer in nächster Zeit einen Ausflug zum Nürburgring geplant hat, vergesst diesen! Italien – das einzigartige Ausflugsziel für Motorsportfans und Familien! Die faszinierendste Rennstrecke der Welt mit garantiert spektakulären Ausweichmanövern mit Fiat Panda, Lancia Ypsilon und Fiat 500 L in der Süd- und Nordschleife! Wir haben unterwegs wieder einmal feststellen müssen, wie chaotisch Autofahren in Italien ist. Denn der typische Italiener ist egoistisch – zumindest im Verkehr. Es ist ihm egal, dass du gerade Vorfahrt hast. Es interessiert ihn nicht, dass du den Parkplatz zuerst gesehen hast. Und wenn du gerade zu Fuß unterwegs bist, ist das dein Problem. Die Straße gehört ihm!

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Wer dann noch nicht genug hat von Auto-Maut, Pizza, Pasta und „Bella Figura!“ (Versace, Gucci, Prada, Guess, Moschino? Man ist eben stilbewusst. Kein Italiener läuft je im Jack-Wolfskin-Outfit herum und Schwitzen im Sommer ist selbstverständlich auch tabu), der kann sein Geld gleich noch an der erste Tankstelle in Riva loswerden, um den Ferrari vom Tankstellenbesitzer zu finanzieren. Auf ein Kassensystem darf man bei, ich nenne ihn jetzt mal Enzo, nicht hoffen. Enzo besitzt nur eine Geldklammer aus Carbonfasern.

»La dolce vita eben!«

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Cremiges Kokos-Mango-Eis

Nichts passt besser zu Italien wie Eis! Egal, um welche Eissorte es sich handelt – den Unterschied zwischen industriell hergestelltem und selbstgemachtem Eis bemerkt jeder aufmerksame Genießer. Darum gibt es heute ein Low-Carb Kokos-Mango-Eis. Der Sommer kann kommen!  è buono?

Zutaten:

  • 1 Mango
  • 200 ml Kokosmilch in Bio-Qualität
  • 1 Prise gemahlene Vanille

Zubereitung:

Schneide die Mango in kleine Stücke und gib diese mit der Kokosmilch und der gemahlenen Vanille in deinen Mixer. Die fertige Masse in Eis-Förmchen geben und über Nacht in den Tiefkühler geben.

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Und was wir auf unserem Italien-Ausflug noch so gelernt haben? Das eine typisch italienische Ausdrucksweise auch mal für Lacher sorgen kann, das wissen wir hierzulande besonders gut – dank Giovanni Trappatoni.

In diesem Sinne:

»Ich habe fertig!«

Handschrift klein